Euro-Zone: Inflation steigt auf 2,2% im Oktober

Investing.com – Die Inflation in der Eurozone hat sich im Oktober beschleunigt. Die Teuerungsrate sollte die Europäische Zentralbank (EZB) auf Kurs halten, ihr Kaufprogramm Ende dieses Jahres zu beenden.

Die Statistikbehörde Eurostat sagte, dass der Verbraucherpreisindex im Oktober gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres um 2,2 Prozent gestiegen sei. Ausserdem habe sie sich von 2,1 Prozent im Monat zuvor beschleunigt.

Analysten hatten erwartet, dass der CPI mit 2,1 Prozent stabil bleibt.

Die Kerninflation, die volatile Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel ausschliesst, stieg von 0,9 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent und lag damit über den Erwartungen für ein Plus von 1,0 Prozent.

In der vergangenen Woche nahm die EZB keine Änderungen an ihrer Geldpolitik vor und bestätigte, dass ihre monatlichen Käufe von Vermögenswerten in Höhe von 15 Mrd. Euro (17,1 Mrd. Dollar) bis Ende Dezember beibehalten werden. Man hielt jedoch an der Formulierung fest, dass das Programm nur bis zu diesem Zeitpunkt ‘antizipiert sei’, was im Falle von Überraschungen, Spielraum lässt.

EZB-Präsident Mario Draghi betonte, dass er trotz der globalen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China, sowie den Brexit-Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union oder dem italienischen Haushalt 2019 zuversichtlich sei, dass die Inflation auf dem richtigen Weg ist, um das Ziel der EZB von unter, aber nahe 2 Prozent zu erreichen.

Auf jeden Fall machte der EZB-Präsident deutlich, dass die Währungshüter der EZB nicht über zukünftige Schritte diskutiert haben, und versprach, dies auf der nächsten Sitzung (13. Dezember) zu tun. Bis dahin werden sich die Wirtschaftsprognosen aktualisiert haben.

Gleichzeitig zeigte ein anderer Bericht, dass die Arbeitslosenquote in der Eurozone im September bei 8,1 Prozent lag, während die am Dienstag veröffentlichten Daten zeigten, dass die Region im dritten Quartal um 1,7 Prozent gewachsen ist.

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