Magazin: Kahlschlag bei der Deutschen Bank – 20.000 Stellen sollen wegfallen

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Investing.com – Laut einem Bericht des Wall Street Journal will die Deutsche Bank (DE:DBKGn) weltweit bis zu 20.000 Stellen abbauen. Die Zeitung berief sich in einem Artikel am Freitag auf einen gut informierten Insider.

Abwegig wäre der Schritt keineswegs. Schließlich kündigte Vorstandschef Christian Sewing auf der Hauptversammlung Ende Mai harte Einschnitte an, denn die Kosten der Bank sind nach wie vor viel zu hoch. Das war auch einer der Gründe, warum die Deutsche Bank im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge einen Verlust hinnehmen musste.

Die Aktie der Deutschen Bank steigt indes um knapp 4 Prozent auf 6,80 Euro, nachdem gestern Abend eine Meldung über den Ticker lief, wonach das deutsche Bankhaus den zweiten Teil des US-Stresstests für wichtige Geldhäuser bestanden habe. Im Vorjahr war das Institut noch durchgefallen.

Banken zählen am Freitag zu den beliebtesten Titeln unter den Anlegern. So steigt der Sektorindex Dax Banks um 2,80 Prozent auf 67,59 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende Mai.

Die Commerzbank-Aktien (DE:CBKG) klettern um 2,13 Prozent, die der Deutschen Pfandbriefbank (DE:PBBG) um 1,35 Prozent, während die Papiere der Aareal Bank (DE:ARLG) um 0,86 Prozent verloren.

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