Dollar behauptet Gewinne, als Handelskonflikt zu Risikoaversion führt

Dowmarkets

Investing.com – Der US-Dollar hat sich am Mittwoch stabil gegenüber einem Währungskorb gehalten und seine Gewinne aus, der gestrigen Handelssitzung behauptet, als Sorgen über die gestiegenen Spannungen in den Handelsbeziehungen der USA und China die Investoren in sichere Anlagen flüchten ließ.

Die Schwäche des Euros half dem Dollar zusätzlich, als die Unsicherheit im Ausblick für die Konjunktur im Euroraum und seiner politischen Zukunft den Druck auf der Gemeinschaftswährung aufrechterhielt.

Um 08:56 MEZ wurde der Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb aus sechs Leitwährungen abbildet, fast unverändert zu 97,820 gehandelt, nachdem er in der Nacht um 0,3% gestiegen war. Der Index liegt etwa 0,5% unter einem Zweijahreshoch von 98,371, auf das er am Donnerstag gestiegen war, aber immer noch 1,8% über seinem Wert vom Jahresanfang.

Der andauernde Handelskrieg zwischen den USA und China blieb im Fokus der Investoren. China ist bereit, seltene Erden zu nutzen, um in einem Handelskrieg gegen die USA zurückzuschlagen, berichteten chinesische Medien in der Nacht, ein Schritt der die Spannungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt weiter eskalieren würde.

US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass Washington noch nicht bereit sei, mit den Chinesen einen Deal einzugehen.

Eine Welle der Risikoaversion hat die Nachfrage nach US-Staatsanleihen geschürt und die Renditen der Papiere mit 10-jähriger Laufzeit auf ihr niedrigstes Niveau seit September 2017 geschickt. Anleiherenditen fallen mit steigenden Kursen.

Der Euro hat sich stabil auf 1,1162 behauptet, nachdem er die gestrige Sitzung fast 0,3% tiefer beendet hatte, nicht weit von seinem Zweijahrestief von 1,1105 vom Donnerstag entfernt.

Die Regierungschefs der Europäischen Union beginnen heute das Verfahren, um eine Reihe von EU-Spitzenpositionen zu besetzen, angefangen vom Kopf der Europäischen Kommission bis hin zum Präsidenten der Europäischen Zentralbank.

‚Der Grund für den Fall des Euros ist, dass die Eurozone besonders stark durch Handelsprobleme bedroht und gefährdet ist‘ sagte Rakutens Twidale.

‚Hinzu kommt, dass wir auch gerade die Wahlen zum Europaparlament hatten, sodass es eine Menge politischer Instabilität gibt,‘ fügte er hinzu. ‚Das führt zu Druck auf die Währung.‘

Italiens stellvertretender Ministerpräsident Matteo Salvini, dessen rechtsgerichtete Liga Nord bei den Europawahlen am Sonntag triumphierte, sagte, dass die Europäische Kommission gegen Italien ein Strafgeld in Höhe von 3 Mrd USD verhängen könnte, wegen des Bruchs der Schulden- und Defizitregeln.

Der Dollar ist leicht gegenüber dem Yen und dem Schweizer Franken gesunken, die zu 109,23 bzw. 1,0063 gehandelt wurden.

Der Yen und der Franken sind die traditionellen Fluchtanlagen schlechthin, die vor allem in Zeiten geopolitischer oder finanzieller Belastungen nachgefragt werden.

— Dieser Report entstand unter Mitwirkung von Reuters.

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