Goldpreis drückt aufs Gaspedal – Zollstreit beflügelt

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Investing.com – Angesichts der neuen Eskalationsstufe im globalen Zollstreit ist der Goldpreis heute auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen.

US-Präsident Donald Trump kündigte neue Zölle für alle aus Mexiko importierten Waren an und sagte, dass sie in Kraft bleiben, bis das Problem der illegalen Einwanderung gelöst sei.

‚Am 10. Juni werden die USA einen Zollsatz von 5% auf alle Waren erheben, die aus Mexiko in unser Land kommen, bis die illegale Einwanderung aus Mexiko in unser Land aufhört‘, schrieb Trump auf Twitter.

‚Der Zollsatz wird allmählich steigen, bis das Problem der illegalen Einwanderung gelöst ist, und dann werden die Zölle abgeschafft.‘

Für steigende Goldpreise sorgte aber auch die Meldung des chinesische Handelsministeriums, wonach das Land bestimmte ausländische Unternehmen auf eine schwarze Liste setzen könne. Auf die schwarze Liste kämen Unternehmen, die Lieferungen an chinesische Firmen aus nicht wirtschaftlichen Gründen blockierten, erläuterte das Außenministerium in Peking. Weitere Gründe seien die Gefährdung der nationalen Sicherheit der Volksrepublik und die schwere Schädigung legitimer Rechte und Interessen chinesischer Firmen.

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Der Kassakurs für Gold lag am Freitag um 15.20 Uhr 0,76 Prozent höher bei 1.298,12 Dollar je Feinunze. Zuletzt kämpfte der Preis des Edelmetalls mit der 90-Tage-Linie bei 1.297,88 Dollar. Bei einem Spurt darüber ergibt sich weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung des Hochs vom 14. März bei 1.303,35 Dollar je Feinunze.

Der Terminkontrakt für Gold zur Lieferung im Juni verteuerte sich um mehr als 10 Dollar auf 1.297 Dollar je Feinunze.

Sichere Anlagehäfen wie Gold, japanische Yens und Schweizer Franken sind daher bei den Anlegern am Freitag gefragt.

Die Silber-Futures stiegen um 0,1 Prozent auf 14,51 Dollar je Unze.

Palladium-Futures gaben um 0,4 Prozent auf 1.360,60 Dollar je Unze nach, während das Schwesternmetall Platin um 0,2 Prozent auf 792,20 Dollar abrutschte.

Das Basismetall Kupfer sank um 0,8 Prozent auf 2.632 Dollar je Pfund.

— Mit Material von Reuters

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