Kryptos steigen – Indien legt Pläne einer eigenen Digitalwährung auf Eis

Dowmarkets

Investing.com – Die Krypto-Kurse stiegen am Mittwoch in Asien an und das, obwohl die indische Zentralbank die Pläne zur Einführung einer digitalen Währung auf Eis legte.

Die Reserve Bank of India (RBI) änderte die Pläne für die Einführung einer digitalen Währung. Sie hatte die Kontrollen an den Kryptobörsen verschärft, berichtete die Hindu Business Line am Dienstag.

‘Die Regierung will keine digitale Währung mehr. Man denkt, dass es zu früh ist, um überhaupt über eine digitale Währung nachzudenken’, zitierte die Hindu Business Line eine anonyme Quelle.

Trotz der negativen Nachrichten stieg Bitcoin um 2,55 Prozent auf 3.796,4 Dollar, Ethereum kletterte um 5,78 Prozent auf 139,78 Dollar. XRP nahm um 3,04 Prozent auf 0,36075 Dollar zu und Litecoin zog um 5,48 Prozent auf 31,576 Dollar an.

Die Nachrichten aus Indien wurden durch Berichte angefeuert, dass der Iran ebenfalls gegen Kryptowährungen vorgeht. Die Teheran Times berichtete, dass die Regierung jede Zusammenarbeit mit der Telegram Messaging App, zur Einführung derer Kryptowährung, Gram, als einen Akt gegen die nationale Sicherheit und eine Störung der nationalen Wirtschaft verurteilt hätte.

‘Einer der wichtigsten Faktoren für das Verbot von Telegram war ein Gefühl der ernsthaften wirtschaftlichen Bedrohung durch deren Aktivitäten, was leider an den Rand gedrängt und vernachlässigt wurde, weil das Verbot in der politischen Atmosphäre des Landes so viel Aufhebens machte’, sagte der Sekretär der Task Force zur Definition krimineller Inhalte Javad Javidnia.

Unterdessen kündigte die Intercontinental Exchange (ICE (NYSE:ICE)) ein Update des Zeitplans zur Einführung des Bakkt Bitcoin Daily Futures Contract an. Der Start war ursprünglich für den 24. Januar geplant, wird aber nun ‘gemäß dem Prozess und dem Zeitplan der CFTC geändert’.

In den USA trat die Krypto-skeptische Senatorin Elizabeth Warren am Montag in das Präsidentenrennen 2020 ein. Im Oktober warnte sie den Senat-Bankenausschuss, dass Kryptowährungen leicht zu stehlen sind und dass viele Kleinanleger durch Investitionen in ICOs betrogen wurden, berichtete Forbes.

Fehler
Nachricht: