Dollar höher, Euro rutscht

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Investing.com – Der US-Dollar ist am Dienstag gegenüber einem Währungskorb gestiegen, während die Stimmung am Markt gedrückt blieb, angesichts der fortbestehenden Unsicherheit über den Ausblick für den Welthandel und das globale Wirtschaftswachstum.

Um 09:31 MEZ stand der Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb aus sechs Leitwährungen abbildet, um 0,2% höher auf 97,672 und damit rund 0,6% unter seinem Zweijahreshoch vom Donnerstag von 98,371. Der Index steht damit immer noch 1,7% über seinem Wert vom Jahresanfang.

Viele Wechselkurse bewegten sich in ihren Bereichen der letzten Zeit, als das Handelsvolumen immer noch gering ist, nachdem am Montag die Märkte in den USA und Großbritannien wegen Feiertagen geschlossen geblieben waren.

Die Handelsbeziehungen bereiten den Investoren weiter vor allem Sorgen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass Washington nicht bereit zum Abschluss eines Deals mit Peking sei, aber er rechne mit einem in Zukunft, während der Präsident zur gleichen Zeit den japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe unter Druck setzte, das Handelsungleichgewicht mit den Vereinigten Staaten abzubauen.

Der Dollar sank leicht gegenüber dem Yen, mit dem USD/JPY Kurs zuletzt auf 109,40.

Der Euro ist etwas gesunken, mit dem EUR/USD Kurs um 0,1% tiefer auf 1,1180, nachdem er in der Nacht auf den Ausgang der Europawahlen auf ein Eineinhalb-Wochenhoch von 1,1215 gestiegen war.

In der Eurozone gab es am Dienstag Daten vom deutschen Konsumklima, die zeigten, dass die Stimmung sich unter den Verbrauchern vor Junibeginn etwas abgekühlt hat und auf ihr tiefstes Niveau in mehr als zwei Jahren gefallen ist, als das Geld für Einkäufe weniger locker saß und der Wachstumsausblick für die größte Volkswirtschaft im Euroraum schlechter geworden ist.

Heute werden die Staatschefs der Europäischen Union noch in Brüssel zu einem Gipfel zusammenkommen, um die erste Runde von Ernennungen an die Spitze von EU-Institutionen zu beginnen – bei dem unter anderem neue Präsidenten für die Kommission und die Zentralbank gewählt werden.

Das Pfund war ebenfalls schwächer, mit dem GBP/USD Kurs um 0,1% tiefer auf 1,2660.

Bitcoin, das am Montag auf bis zu 8.939,18 USD gestiegen war, seinem höchsten Preisniveau in mehr als einem Jahr, stand zuletzt auf 8,714,50 USD. Die Kryptowährung war am 13. März die 8.000 USD zum ersten Mal seit Juli 2018 übersteigen können.

— Dieser Report entstand unter Mitwirkung von Reuters.

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