Ölpreisrallye geht am zweiten Handelstag weiter

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Investing.com – Am Dienstag die Ölrallye in der zweiten Handelssitzung in Folge weiter, da die Erwartungen gestiegen sind, dass die großen Ölförderstaaten, allen voran Saudi-Arabien und Russland, sich auf eine wie auch immer geartete Produktionssenkung einigen werden, wenn die OPEC-Minister in dieser Woche ihren entscheidenden Gipfel abhalten werden.

Das Ölkartell wird am Donnerstag in Wien sein halbjährliches Treffen abhalten.

Öl der US-Sorte West Texas Intermediate WTI für Dezember war 97 US-Cent oder etwa 1,8% teurer und wurde um 14:30 MEZ zu 53,92 USD gehandelt.

Futures auf den internationalen Benchmark Brent machten einen Preissprung um 1,25 USD oder rund 2% auf 62,94 USD das Fass.

Beide Ölbenchmarks waren am Montag um jeweils rund 4% angestiegen.

Die OPEC und ihre Verbündeten arbeiten an einem Abkommen, um die Ölförderung um mindestens 1,3 Mio Fass am Tag (barrels per day, bpd) zu vermindern, sagten vier Quellen, die aber auch warnten, dass Russlands Widerstand gegen eine große Produktionssenkung bislang das Haupthindernis darstellt.

Die Quellen, drei von der OPEC und eine aus einem Nichtkartellmitglied, sagten, dass die Treffen in einem schwierigen Umfeld stattfänden und dass die russische Haltung entscheidend für das Erreichen eines Abkommens sein würde.

Der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate Suhail bin Mohammed al-Mazroui sagte am Dienstag, dass eine Anpassung der globalen Ölförderung notwendig ist und alle Produzenten mitziehen müssten.

Heute wird das American Petroleum Institute (API) noch seinen Report für die Woche zum 30. November herausgeben, der um 22:30 MEZ erscheinen wird.

Der Wochenreport der US-Energieinformationsagentur kommt dann am Donnerstag, einen Tag später als üblich, da am Mittwoch in den USA wegen des Tods des Präsidenten George H.W. Bush Trauertag ist.

Im weiteren Energiehandel an der Nymex legten Benzinfutures um rund 2,4% auf 1,473 USD die Gallone zu, während Heizöl sich um 2,4% auf 1,932 USD die Gallone verteuerte.

US-Erdgasfutures kletterten um 3% hoch und wurden zu 4,473 USD pro million British thermal units gehandelt.

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