Was sind Contracts for Differences?

Fragen Sie sich ob und wie Sie mit Trading anfangen sollten? Ist der Einstieg mit einem CDF Demokonto der richtige oder sollten Sie sofort mit echtem Geld loslegen und ins kalte Wasser springen? Hier bringen wir Ihnen die Vor- und Nachteile eines CFD Demokontos näher, um Ihnen beim Einstieg in das Trading mit Finanzderivaten zu helfen.

Bevor man sich für ein CFD Konto entscheidet, egal ob Demo oder Echtgeldkonto, sollte man erst einmal wissen, was ein Contract for Differences ist. Darum machen wir zuerst einen kleinen Abstecher zu den Funktionen eines CFDs und den Unterschieden gegenüber Aktien und anderen physischen Werten.

Ein Differenzkontrakt oder auch eine Differenzvereinbarung (CFD) ist eine Vereinbarung im Finanzderivatehandel, bei der die Differenzen bei der Abrechnung zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs, also dem Kauf- und Verkaufskurses des Handels bar ausgeglichen werden. Wichtig ist hier zu verstehen, das ,,eine Vereinbarung im Finanzderivatehandel‘‘ kein physischer Wert ist. Es ist eben nur eine Vereinbarung. Zu vergleichen mit der Vereinbarung, dass die Bank, auf der Sie ihr Geld einzahlen, Ihnen dieses auch wieder auszahlt. Es gehört aber nicht Ihnen, sondern der Bank.

CFDs sind eine Handelsstrategie für Fortgeschrittene und risikoreiche Investoren, die von erfahrenen Händlern verwendet wird und in den Vereinigten Staaten aufgrund des Risikos nicht einmal erlaubt ist, hierzulande allerdings schon.

Grundlagen

Ein Differenzkontrakt (CFD) ist ein Finanzkontrakt, bei dem die Differenzen im Abrechnungspreis, zwischen dem Eröffnungs- und dem Schließungspreis des Handels bezahlt werden.

CFDs ermöglichen es Anlegern im Wesentlichen, die Richtung von Wertpapieren sehr kurzfristig zu handeln und sind besonders beliebt bei FX- und Rohstoffprodukten.

CFDs werden in bar abgewickelt, erlauben aber in der Regel einen großzügigen Margin Handel, sodass Anleger nur einen kleinen Teil des fiktiven Auszahlungsbetrags des Kontrakts hinterlegen müssen.

Contract for Differences verstehen

CFDs ermöglichen Händlern den Handel mit der Preisbewegung von Wertpapieren und Derivaten. Derivate sind Finanzinvestitionen, die von einem Basiswert abgeleitet sind, jedoch keinen eigenen physischen Wert besitzen. Im Wesentlichen werden CFDs von Anlegern verwendet, um Preiswetten darauf abzuschließen, ob der Preis des zugrunde liegenden Vermögenswerts oder Wertpapiers steigen oder fallen wird.

CFD Händler können darauf wetten, dass sich der Preis nach oben oder nach unten bewegt. Händler, die eine Aufwärtsbewegung des Preises erwarten, kaufen einen CFD auf den Basiswert, während diejenigen, die die entgegengesetzte Abwärtsbewegung vermuten, eine Verkaufsposition setzen, auch Short Position genannt.

Sollte sich beim Käufer eines CFDs ein Preisanstieg des Assets realisiert haben, wird er seine Position verkaufen. Die Nettodifferenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis werden miteinander verrechnet. Die Nettodifferenz, die den Gewinn oder Verlust aus den Trades darstellt, wird über das Brokerage-Konto des Anlegers abgerechnet.

Umgekehrt kann ein Händler, wenn er glaubt, dass der Preis eines Wertpapiers fallen wird, eine offene Verkaufsposition platzieren. Um die Position zu schließen, muss er einen Trade kaufen. Auch hier wird die Nettodifferenz des Gewinns oder Verlusts über das Konto des Anlegers abgewickelt.

Merken wir uns bei CFDs

  • wird die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis abgerechnet.
  • wird Anlegern ermöglicht kurzfristig zu spekulieren.
  • können Hebel eingesetzt werden.
  • liegt kein physischer Wert vor, sondern nur eine Vereinbarung über Preisänderungen
  • kann man nicht nur auf ein steigendes Wertpapier setzen, sondern auch darauf, dass es sinkt.

cfd-demokonto

CFD Demokonto

Ein CFD Demokonto ist ein Muss für jeden, der neu im CFD Handel ist. Der CFD Demohandel hilft neuen Tradern, Erfahrungen und Wissen zu sammeln, ohne Geld zu verlieren. Denn CFD Handel ist riskant und erfordert viel Marktwissen. Auch erfahrene Trader können die Vorteile nutzen.

Was ist ein Demokonto?

Um das Demohandeln zu verstehen, müssen wir zunächst etwas über Demokonten wissen. Ein Demokonto ist ein Handelskonto, mit dem man handeln kann, ohne echtes Geld einzusetzen. Dieser Handel findet auf einer Handelsplattform statt, welche von einem Onlinebroker zur Verfügung gestellt wird. Die Handelsplattform ist in der Regel eine webbasierte Plattform, eine Desktop-App oder eine mobile App.  Alle Transaktionen sind virtuell und haben keine Auswirkungen auf die Finanzen in der realen Welt. Broker bieten Demokonten für alle Arten von Finanzinstrumenten an. Es gibt Broker für CFD, Forex, Aktien, binäre Optionen usw. Bei CFD Demokonten handeln die Nutzer virtuelle CFD-Vermögenswerte in einer risikofreien Umgebung.

Was ist dann Demotrading?

Der Handel über Demokonten wird als Demohandel bezeichnet. Bei dieser Art des Handels werden reale Marktbedingungen nachgebildet. Der Demomarkt ahmt den realen Markt also nach, verwendet dabei aber virtuelles Geld für den Handel. Das Risiko, Geld zu verlieren, ist gering bis gar nicht vorhanden. Denn der Handel erfolgt über eine virtuelle Handelssoftware.  

Die meisten Online-CFD-Broker bieten einen solchen Demodienst mit einem ersten virtuellen Startbetrag an. Dieses Handelsguthaben kann begrenzt, auffüllbar oder völlig unbegrenzt sein.  Mit unbegrenztem Demoguthaben können Sie den Demohandel so lange wie Sie wollen fortführen. Sie können große Positionen eröffnen, ohne dass dies finanzielle Konsequenzen hat. So kann man mit vollem Vertrauen handeln und verhindern, dass einem die eigenen Emotionen in die Quere kommen. 

Aufgepasst: Demokonten sind nicht nur für unerfahrene Trader geeignet!

Top-Trader nutzen Demokonten auf intelligente Art und Weise. Sie entwickeln ihre Strategien und probieren sie alle zuerst in einem Demokonto aus. Auf diese Weise sind sie in der Lage, die beste Handelsstrategie herauszufinden, ohne dabei Geld zu verlieren. Anstatt in einem realen Konto Versuche durchzuführen, können Sie Ihr Demokonto für alle Arten von Tests nutzen.

Geschichte des Demohandels

Die Geschichte des Demohandels korreliert mit der Entwicklung des Internets. Bevor sich das Internet verbreitete, führten Trader ihre Transaktionen mit Stift und Papier durch. Nur wenige hatten Zugang zu stabilem und schnellem Internet. Daher war der Onlinehandel nicht sehr populär. 

Als das Internet an Geschwindigkeit und Verfügbarkeit zunahm, wurde auch der Onlinehandel immer beliebter. Zunächst begannen Wirtschaftsuniversitäten und Schulen mit der Einführung der Demokonten. So konnten die Studenten praktische Erfahrungen mit dem Handel sammeln.  

Kurze Zeit später begannen auch Online-Broker, Demokonten anzubieten. Es gewann an Popularität und Nachfrage. Heutzutage ist es eine Funktion, die von den meisten Online-Brokern angeboten wird.

CFD Handel Demo

Nun, da wir die Grundlagen von Demokonten, Handel und seiner Geschichte kennen, können wir uns auf den CFD Demohandel konzentrieren. Werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Definition von CFD. 

CFD steht für Contracts for Difference (Differenzkontrakte). Ein Vertrag zwischen einem Käufer und einem Verkäufer auf Preisschwankungen von Aktien, Indizes, Währungen usw. Der Vermögenswert befindet sich während der Laufzeit des Vertrages weder im Besitz des Käufers noch des Verkäufers. Wenn der Preis des Vermögenswertes steigt, verdient der Käufer Geld. Wenn der Preis sinkt, verdient der Verkäufer Geld. 

Für den CFD Handel ist die Nutzung eines Demokontos wichtiger als bei anderen Finanzgeschäften. Das liegt daran, dass CFD eine der riskantesten Handelsmethoden ist. Es ist eine risikoreiche Art des Handels, kann deshalb aber auch sehr ertragreich sein. 

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Um beim CFD Handel erfolgreich zu sein, muss ein Trader über langjährige Erfahrung verfügen und ein tiefes Wissen über den Markt haben. 

CFD-Broker sind sich dessen bewusst und haben daher den Demohandel als Teil ihrer Services implementiert. Das Anbieten eines Demokontos ermutigt auch neue Trader, ihre Plattform zu nutzen.

Alles, was man braucht, um ein CFD-Handels-Demokonto zu eröffnen, ist eine E-Mail-Adresse, ein Benutzername und ein Passwort, das war’s. Nach der Verifizierung der E-Mail-Adresse ist das Konto für den Trader geöffnet. Der Broker stellt die Ersteinzahlung zur Verfügung, um mit dem Handel von CFD-Vermögenswerten zu beginnen. Solange virtuelles Geld auf dem Konto verbleibt, können Trader weiter mit CFDs handeln.  Sie können den Handel jederzeit stoppen, wenn sie wollen. Sobald die Trader das Gefühl haben, dass sie genug Erfahrung gesammelt haben, können sie im Live-Markt handeln.

Warum brauchen Trader ein CFD Demokonto?

Wie bereits erwähnt, ist ein Demokonto für den CFD Handel ein absolutes Muss für den Einstieg. Da es sich um gehebelten Handel handelt, kann es zu großen Verlusten kommen. 

Ein Trader kann mehr verlieren, als er investiert hat. Der Zweck eines CFD Demokontos ist nicht, große Gewinne zu erzielen. Es ist dazu da, um genau das zu lernen. Es hilft Tradern, Erfahrungen mit dem täglichen CFD Handel zu sammeln. Der Nutzer soll eine breite Vorstellung davon bekommen, wie der Markt funktioniert. Dies ist das Endziel eines Demokontos.

Ein weiterer Zweck, dem es dient, ist, Geduld und Disziplin zu trainieren. Der Handel mit CFDs ist kein “get-rich-quick”-Schema. Vielmehr erfordert es viel Mühe und Zeit, um es zu einem profitablen Weg zu machen. Ständiges Üben auf einem Demokonto schult die Disziplin und Geduld. Das macht die Trader weniger anfällig für Fehler, wenn sie zum echten Handel übergehen. Ausdauerndes Handeln auf Demokonten baut Vertrauen auf und verhilft zum Erfolg.

Vorteile des CFD Demokontos

Wir gehen davon aus, dass es immer vorteilhaft und sinnvoll ist, eine Demo von etwas zu benutzen, bevor man das echte System ausprobiert. Die gleiche Logik gilt für den CFD Handel. Die Nutzung eines CFD Demokontos hat mehrere Vorteile:

  • Es ist kostenlos zu nutzen

Eine der besten Eigenschaften der Nutzung eines Demokontos ist, dass es kostenlos ist. Alle Online-CFD-Broker bieten ein kostenloses Demokonto an. Darüber hinaus bieten einige Broker sogar eine Ersteinzahlung an, um Tradern den Einstieg zu erleichtern. Dies ermutigt mehr und mehr neue Trader, den CFD Handel auszuprobieren. Es ist eine Win-Win-Situation.

  • Erfahrung und Wissen

Trader können wertvolle Erfahrungen sammeln, indem sie ein Demokonto für den Handel nutzen. Wie bereits erwähnt, erfordert der Handel mit CFDs eine Menge Handelserfahrung, sodass ein Demokonto in diesem Fall hilfreich ist.

  • Risiko ohne Konsequenzen:

In einem CFD Demokonto gibt es keine tatsächlichen Konsequenzen, wenn man Geld verliert. Daher schließt es jegliches Risiko vollständig aus. Aber wenn ein Trader in einem Demokonto Geld verliert, gewöhnt er sich an die damit verbundenen Risiken zu verstehen. Dies ist beim Handel mit echten CFD-Vermögenswerten von Vorteil.

  • Testen:

Der Handel im CFD Demokonto ahmt die reale Handelsumgebung nach. Erfahrene Trader können mit verschiedenen Strategien experimentieren. Dies hilft ihnen, herauszufinden, was für sie am besten funktioniert. Durch mehrfaches Testen kann ein Anfänger-Trader zu einem Fortgeschrittenen werden. Ein fortgeschrittener Trader kann ein Experte werden.

  • Hilft bei der Auswahl der richtigen Handelsplattform:

Ein Demokonto bei verschiedenen Brokern zu haben, hilft Tradern, die beste Handelsplattform auszuwählen. Sie können die Eigenschaften der CFDs vergleichen und analysieren, bevor sie sich für eine entscheiden. Es gibt eine Menge Kriterien, die bei der Auswahl einer Handelsplattform eine Rolle spielen. Und ein Demokonto ist das beste Mittel, um herauszufinden, welche Plattform am besten zu Ihnen passt.

Nachteile sind das nicht vorhandene Risiko, welches Leichtsinnig machen kann und das virtuelle Geld, dass man leider nicht in echtes umwandeln kann.

Unterschied zwischen einem CFD Demokonto und einem Live Konto

Demokonten haben den Anspruch, die reale Marktumgebung zu imitieren. Aber es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen Live- und Demokonten.

  • Virtuelles vs. reales Kapital:

Dies ist der größte Unterschied zwischen einem Demokonto und einem Live Konto. Beim Demohandel wird mit virtuellem Geld gehandelt. Es hat keinen realen Wert. Sie können es nicht abheben und es ist nur für den Übungshandel gedacht.

  • Risiko:

Bei einem Demokonto gibt es kein Risiko. Schlechte Entscheidungen haben keine wirklich bedeutsamen Konsequenzen. Im Live-CFD-Handel muss jeder Handel, den Sie durchführen, mit Vorsicht genossen werden. 

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In der Grafik ist die Nettorendite in Schwarz gekennzeichnet. Man erkennt Je häufiger getradet wird (Gruppe 1-5 aufsteigend), desto weniger Rendite wird erwirtschaftet. Sodass nur ein sehr geringer Teil der Trader langfristig profitabel ist.

Was macht eine gute CFD-Handels-Demoplattform aus?

Eine gute und zuverlässige CFD-Handels-Demoplattform muss bestimmte Eigenschaften haben:

  • Nähe zu den Live-Handelsbedingungen:

Eine gute Demo-Plattform simuliert reale Marktbedingungen. Sodass Trader die Erfahrungen von der Demo auf den realen Handel übertragen können.

  • Die Bandbreite der angebotenen Märkte:

Die Demo-Handelsplattform muss eine breite Palette von Märkten zur Auswahl enthalten.  Das Angebot an Märkten sollte aus Forex-Paaren, Kryptos, Indizes, Aktien, etc. bestehen.

  • Die Bandbreite der angebotenen Plattformen:

Trader wollen die Trading-Demo auf allen Plattformen wie MT4, Mobile, Web, damit sie auch unterwegs handeln können. Flexibilität ist für Trader sehr wichtig.

  • Einfach zu verstehen und zu benutzen:

Ein neuer Trader sollte nicht von der Benutzeroberfläche oder den Funktionen eingeschüchtert werden. Ein Tutorial zur Nutzung der Handelsplattform sollte mit dem Demokonto mitgeliefert werden.

  • Statistiken und Charts zur Verfügung stellen: 

Trader sollten die Möglichkeit haben, auf ihre vergangenen Trades zuzugreifen. Es muss Graphen und Charts geben, die ihre Aktivitäten zusammenfassen. Das hilft ihnen, ihre Fehler zu analysieren und sie zu korrigieren.

Posted: 18.01.2021 | Dmitriy Elowacki
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