IEA fordert ein Ende der Investitionen in Öl und Gas

IEA fordert ein Ende der Investitionen in Öl und Gas

Die IEA-Experten sind der Meinung, dass Investitionen in die Erkundung und Erschließung neuer Öl- und Gasfelder gestoppt werden sollten. Dies sollte getan werden, um Kohlenstoffneutralität zu erreichen. Diese Aussage der Agentur wurde jedoch bereits heftig kritisiert. Es wird als ein Versuch gesehen, die globale Öl- und Gasindustrie zu zerstören, die eine sehr wichtige Rolle in der Weltwirtschaft spielt. Beobachter merken an, dass die IEA-Erklärung nichts über den Preis sagt, den die Welt zahlen muss, wenn dieser Vorschlag umgesetzt wird. Am stärksten betroffen wären die Industrieländer. Entwicklungsländer wie Indien und China haben nicht nur nicht die Absicht, aus den fossilen Brennstoffen auszusteigen, sondern planen sogar eine Steigerung ihrer Produktion. Die Behörden in Peking und Neu-Delhi haben wiederholt erklärt, dass die Forderungen nach einem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen nichts mit Umweltbedenken zu tun haben. Ihr Ziel ist es, das Wachstum in den Entwicklungsländern zu bremsen. Viele Experten bezeichnen den Vorschlag der IEA als rücksichtslos. Sie warnen, dass der Verzicht auf Investitionen in Öl und Gas zum Zusammenbruch des globalen Energiemarktes führen wird.

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